Die RESPECT-Initiative

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Das Akronym RESPECT setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des englischen Begriffs Responsible and Ethical Private Sector Coalition against Trafficking zusammen. Es bedeutet so viel wie Die ethische und verantwortungsvolle Privat-Sektor-Koalition gegen Menschenhandel.

Ziel der Vereinigung ist es, der modernen Sklaverei Einhalt zu gebieten. Dafür will man einflussreiche und verantwortungsbewusste Menschen wie beispielsweise wichtige Vordenker, Praktizierende und politische Entscheidungsträger an einen Tisch bringen. Es sollen Lösungen für die sich ergebenden Probleme des öffentlichen und privaten Sektors im Zusammenhang mit Menschenhandel und den verschiedenartigen neuen Formen der Sklaverei gefunden werden.

Es gehört insbesondere zur Philosophie der RESPECT-Initiative, die Debatte zwischen den Interessengruppen zu erleichtern und dadurch einen Mehrwert zu schaffen. Dabei will man relevante Beiträge bereitstellen, die als Forschungsgrundlage dienen und womöglich auch Zusammenhänge zu anderen Verbrechen herstellen. Zudem liegt die Entwicklung einer effektiven Öffentlichkeitspolitik, die in einem noch wirksameren globalen Effekt resultiert, im Bestreben der Initiative.

Die Basis der RESPECT-Initiative

Zu den Initiatoren und Mitbegründern des RESPECT-Projekts gehören die Internationale Organisation für Migration (IOM) sowie die Initiative des Babson College gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei. Dritter im Bunde ist die Globale Initiative gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität.

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Die Global Initiative Against Transnational Organized Crime hat ihren Sitz in der Schweizer Stadt Genf und wurde 2013 gegründet. Ursprünglich wurde sie durch Unterstützung der norwegischen und schweizerischen Regierung im New Yorker Hauptquartier des UN-Gebäudes ins Leben gerufen. Inzwischen verfügt sie über Filialen in Wien, Kapstadt und Malta.

Mittlerweile (2020) umfasst das Netzwerk der Global Initiative mehr als 500 unabhängige Experten. Beteiligt sind unter anderem Spezialisten aus den Bereichen der Strafverfolgung, der Regierung sowie Entwicklungsfachleute, die daran arbeiten, innovative Strategien für ein besseres Vorgehen gegen die Kriminalität zu entwickeln.

Die Global Initiative betreibt Forschung sowie Öffentlichkeitsarbeit, bildet Partnerschaften mit vielen bedeutenden Organisationen und Einrichtungen auf internationale Ebene und bietet eine komplexe und weit vernetzte Plattform zur systematischen Bekämpfung des organisierten Verbrechens.