Philosophie an deutschen Universitäten

Philosophie ist eines der klassischen Studienfächer und wird deswegen an vielen Universitäten in Deutschland angeboten. Doch Vorsicht: Nicht immer kann Philosophie als alleinstehendes Studium oder als Hauptfach belegt werden. Es ist nicht unüblich, dass Philosophie nur als Nebenfach angeboten wird.

Universitäten mit Philosophie im Studienangebot

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Beim Philosophiestudium handelt es sich um ein Bachelorstudium, das mit dem Titel Bachelor of Arts abgeschlossen wird. Im Anschluss kann man ein Masterstudium und eine Promotion anhängen. Universitäten, die ein vollwertiges Philosophiestudium in ihrem Angebot führen, sind die Universität Hamburg, Frankfurt und Konstanz.

Insgesamt bieten in Deutschland dreizehn Universitäten das Philosophiestudium an. Meistens haben die entsprechenden Fakultäten eine lange Tradition, da sie bereits seit mehreren Jahrhunderten existieren. Die Geschichte des Philosophiestudiums an der Universität Heidelberg reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Die Universitäten bilden zudem unterschiedliche Schwerpunkte. Wer sich für ein bestimmtes Gebiet interessiert, sollte sich zuvor erkundigen, welche Universität das beste Lehrangebot führt.

Numerus Clausus

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Auch mit einem schlechten Abitur kann man Philosophie studieren, denn meistens existiert kein Numerus Clausus. Bestimmt wird der Numerus Clausus durch die Anzahl von Bewerbern auf die begrenzte Zahl an Studienplätzen. Ein Irrtum ist hingegen die Annahme, der NC bestimme den Schwierigkeitsgrad des Studiums. Im Gegenteil: Das Philosophiestudium ist, wenn man es ernsthaft betreibt, sehr anspruchsvoll und fordernd.

Studienbeginn ist zumeist das Wintersemester, das jährlich im Oktober startet.

Wie beginnen?

Bevor man sich für ein Philosophiestudium entscheidet, bietet sich der Besuch einer Vorlesung an, die an allen Universitäten öffentlich stattfinden. So kann man sich einen ersten Eindruck über die Inhalte, das Niveau und die universitäre Atmosphäre verschaffen. Seminare, Tutorien und Arbeitsgruppen sind hingegen für die Öffentlichkeit nur auf Nachfrage zugänglich.